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Kollegium Aloisianum

Ausflug ins frühe (lateinische) Mittelalter

30.09.2016

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SchülerInnen der 8. Klassen besuchten Cividale del Friuli.

 

Ein kurzes, intensives Kultur-Abenteuer unter der Leitung von Prof. Weißengruber und Prof. Fritz

Lateinische Kultur gibt es nicht nur in der Antike. Auch das frühe Mittelalter, von manchen fälschlich als Zeit der „dunklen Jahrhunderte“ bezeichnet, ist ein Kapitel der europäischen „Latinitas“. Umso mehr, als in diesen Jahrhunderten die Basis für das christliche Europa gelegt wurde. Ein Kulminationspunkt dieser Entwicklung war und ist die nordostitalienische Stadt Cividale del Friuli. „Friaul“ kommt von „Forum Iulii“, und da waren wir mitten im Thema: Lateinisches Erbe, langobardische Einwanderer, christliche Botschaft, Lebensformen zwischen Mitteleuropa und Mittelmeer: Cividale war und ist Brückenort zwischen Nord und Süd. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der beiden 8.Klassen besuchte Ende September 2016 die Stadt am Natisone. Ein intensives Wochenende in der Region östlich von Udine: Museen, Kirchen, drei Stadtplätze, Zeugnisse aus zwei Jahrtausenden: Vergangenheit, die fugenlos in die Gegenwart hineinreicht. Cividale ist UNESCO-Kulturerbe und Standort moderner Wirtschaftsbetriebe. Geschichte und High-Tech, nebeneinande . Kunst, Archäologie und schmackhafte Gastronomie auf Schritt und Tritt. Dazu eine Landschaft, die zwischen Bergen und Ebene wie ein glückliches Paradies wirkt und doch real in der Wirklichkeit eines aufregenden Europa liegt. Die Gruppe war in einem gut geführten Familienhotel im Stadtzentrum untergebracht, erlebte ein Ineinander von Kulturpräsentation und alltäglichem Leben, traf mit einer Klasse des örtlichen Gymnasiums zusammen, konnte eine besondere Schulstunde miterleben, erfuhr von einem Agrarwissenschaftler so einiges über Perspektiven der Landwirtschaft und bekam die Kriterien italienischer Restaurierungskunst erklärt. Ein langer Sonntagnachmittag in der eleganten Provinzhauptstadt Udine mit ihren Renaissancepalästen, ein nobler Restaurantabend und eine fröhliche, spätabendliche Stunde in einer stilvollen Szene-Bar am Platz mit dem Uhrturm schlossen die Reise ab. Die Hotelleitung, die Professoren des italienischen Gymnasiums und die Vortragenden im Agrar-Kultur-Zentrum S.Giorgio waren von unseren Jugendlichen und ihrer netten Art begeistert: Ragazzi (e ragazze) molto bravi! Wir Aloisianer dürfen wiederkommen….

 

WR

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